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Werbetechnik Fachmagazin 21.02.2011

Signmaking - Large Format Printing - Lichtwerbung

Bild Werbetechnik Artikel: E steht für Zukunft

[ Artikel Werbetechnik Magazin WNP ]

Das „E“ steht für „Zukunft“

Studien zeigten: Eine Mischung aus statischen und digitalen Schildern ist optimal. Noch, sagt A-Design, denn bald kommt das E-Paper.

Sich das 21. Jahrhundert ohne Digital Signage vorzustellen, fällt mittlerweile schwer. Auch digitale Türbeschilderungen und Informationssysteme stehen für Modernität und demonstrieren, dass die Zukunft der Werbung bereits begonnen hat. Dass die Systeme – im Vergleich zu statischen Beschilderungen aus Papier, Kunststoff oder Metall – teurer sind, ist nachvollziehbar. Deshalb sollten sich aufmerksame Kunden und verantwortungsvolle Verkäufer fragen, in welchem Zyklus die Beschriftung ausgetauscht wird und wann sich welches System lohnt.

Auch Christa Angehrn, Geschäftsführerin von ADesign, hat sich mit den Kosten statischer und digitaler Schilderleitsysteme auseinandergesetzt und 2010 zwei Studien veröffentlicht. Mit ihrer Firma im Schweizer Solothurn bietet sie klassische und elektronische Schilder sowie Software zum Erstellen von Papier Beschriftungen und Digital Signage-Inhalten an. Die Studie „Wirtschaftlichkeit Infosystem“ kalkuliert die Kosten von Wegeleitungen und Türbeschilderungenanhand verschiedener Medien. Die Rechnung bezieht sich auf ein Mustergebäude mit zwanzig Konferenzräumen, hundert Büroräumen und einem Empfang. Die Studie „Wirtschaftlichkeit Türschilder“ bezieht sich auf die Häufigkeit des Textwechsels von Türbeschilderungen; Ausgangspunkt ist ein Gebäude mit zehn Konferenzräumen und vierzig Büros. Christa Angehrn führt aus: „Beide Studien basieren auf den aktuellen Preisen von A-Design-Produkten bei den Investitionskosten und auf angenommenen Betriebskosten, die sich aus Kundengesprächen
ergeben haben.“ Die Berechnungen zeigten, dass die vernetzte LCD-Anzeige bei intensiver Nutzung am günstigsten sei. Befragungen unter europäischen Facility Management-Dienstleistern hätten ergeben, dass insbesondere in internationalen Konzernen die Türbeschilderung mehrfach im Jahr aktualisiert werde. Das liege zumeist an Projekt-und auf angenommenen Betriebskosten, die sich aus Kundengesprächen ergeben haben.“ Die Berechnungen zeigten, dass die vernetzte LCD-Anzeige bei intensiver Nutzung am günstigsten sei. Befragungen unter europäischen Facility Management-Dienstleistern hätten ergeben, dass insbesondere in internationalen Konzernen die Türbeschilderung mehrfach im Jahr aktualisiert werde. Das liege zumeist an Projekt- und Beraterteam-Umstrukturierungen. „Unternehmen, die auf Arbeitsformen wie Desksharing setzen, stehen sogar täglich vor der Aufgabe, Büros und Wege neu zu beschriften.“

In Zukunft elektronisch

Beim Textwechsel von Raum- und Bürobeschriftungen sei insgesamt das von A-Design entwickelte EPaper von Vorteil, das dieses Jahr auf den Markt kommen wird und das in die Studien miteinbezogen wurde. „A-Design verfolgt seit Jahren die Entwicklung im Bereich E-Paper und hat sich zum Ziel gesetzt, als erster Anbieter mit einem qualitativ hochwertigen EPaper-Türschild am Markt zu sein“, erläutert die Unternehmerin. „Wichtige Kriterien für das neue Produkt waren Auflösung, Kontrast, einfache Handhabung und Wirtschaftlichkeit.“ A-Design wird die E-Paper-Linie mit einem weniger als 27 Millimeter tiefen 6-Zoll-Schild starten, das ohne Batterie oder externen Stromanschluss auskommt: Der Kunde erstellt den Content in der A-Design-Software und lädt sie auf den A-Design- USB-Stick, der Inhalte und Energie für den Bildwechsel auf das Schild überträgt. Der Montageaufwand ähnle dem eines herkömmlichen Papier- oder Metallschilds. Für Beschriftungen mit mehreren Textwechseln pro Tag plant A-Design, die Palette um ein batteriebetriebenes Funk-E-Paper- Schild zu erweitern. Christa Angehrn ist sich sicher: „Das monochrome E-Paper-Display ist nur der Anfang einer Serie neuer Produkte, die auf dieser Technologie basieren.“ Laut der Unternehmerin werde die Verfügbarkeit farbigen E-Papers dazu führen, dass auch ein Großteil der gedruckten Plakate, Fahrpläne und Werbedisplays durch E-Paper ersetzt werde. In der Folge werde Digital Signage den Status einer der wichtigsten Technologien in der Werbebranche erhalten und der Werbetechniker werde weniger Digitaldrucke herstellen, als Digital Signage verkaufen.

Eine Software für alle Zwecke

Vorerst sei die wirtschaftlichste Lösung jedoch noch die Mischnutzung von Papier- und Digital Signage- Beschilderungen. Als Anbieter beider Produktarten war es für A-Design naheliegend, eine universelle Wegeleitsoftware zu entwickeln: Der webbasierte ADesign
Organizer vereint Content- Management-System und Design-Software; neben Texten und Grafiken für Papierbeschilderungen
können Nutzer Inhalte wie HTML-Seiten, Flash-, Powerpoint- oder PDF-Dateien, Bilder, Ticker-Texte sowie interaktive Komponenten wie Tastatur und Eingabefelder kombinieren; dazu kommen Features wie Suchfunktionen oder Telefonie. Zum Bedienen bietet A-Design Anwendern
bis zu einem Tag dauernde Schulungen, Standard-Module wie Portier enthalten gespeicherte Vorlagen. Christa Angehrn sagt: „A-Design überreicht den Kunden eine betriebsbereite Lösung. Die von A-Design erstellten Vorlagen können vom geschulten Personal des Kunden abgeändert und erweitert werden.“ Sollen größere Änderungen umgesetzt oder zusätzliche Anzeigen mit einem neuen Screendesign-Konzept in Betrieb genommen werden, unterstütze A-Design den Kunden dabei. Die Software ist als Standalone- oder Netzwerkversion erhältlich; die Bildschirmanzeigen sind per LAN oder WLAN vernetzt. Das Aktualisieren der Inhalte, zum Beispiel für die Raumbeschriftungen, erfolgt direkt im Organizer oder automatisiert über die Schnittstelle aus dem Reservierungssystem des Kunden. Das Anzeigen von Laufschriften und RSS-Feeds ist ebenfalls möglich, über die Standardschnittstelle können beliebige Monitore und LED-Wände angesteuert werden. Zum A-Design-Hardwaresegment gehören unter anderem die klassischen Schilder Slide, Slim und Point Paper, mit Edelstahlhalterung, randlos oder mit Edelstahl- Frontrahmen. Im Digitalsegment bietet A-Design das Point LCD und das Point E-Paper USB sowie die Terminals Blade und Cube mit bis zu 52 Zoll großen Displays und die standardisierten Systeme A-Design Event, Kiosk und Portier an.

Auch wenn Christa Angehrn sich selbst noch nicht vom klassischen Schildersortiment getrennt hat, rät sie Werbetechnikern und -agenturen, sich schon jetzt mit neuen Technologien zu beschäftigen. Und sie dort einzusetzen, wo sie sinnvoll sind.

Bericht: Amina Radics

Werbetechnik WNP Verlag

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